Liebe Gäste und Freunde,wer unseren Newsletter regelmäßig liest, wird verfolgen, wie wir uns für eine Esskultur stark machen, die als bodenständige Gourmetküche bezeichnet werden könnte. Schlicht und wenig elaboriert wünschen wir uns den Focus ganz auf die Zusammenschau von Natur und Kultur. Durch unsere Küche möge die Natur nicht böse, doch die Seele gestärkt werden.
In Korea, dessen Bevölkerung bis in die 60er/70er Jahre bittere Armut erdulden musste, ist über die Jahrhunderte ein großartiges Wissen entstanden, nicht nur wie Lebensmittel haltbar gemacht werden können, sondern auch was in der Natur wild wächst und essbar ist, wie Nährstoffe optimal aufgeschlossen werden können; und – trotz Armut – wird alles mit einer großen Freude und Begeisterung zu einer leidenschaftlichen Esskultur geformt. Gehungert wurde privat, richtig aufgetischt sobald Freunde oder Gäste anwesend sind. Während der letzten Jahrzehnte ist diese außerordentliche kulturelle Leistung in den Hintergrund gerückt, die Möglichkeit endlich am Wohlstand teilhaben zu können und nicht zu hungern, wird seitdem mit exzessiven Fleischkonsum (Bulgogi, Barbecue, Chicken Fried) und einfachen Fastfood-Varianten ursprünglich ganz anderer Rezepte (Bibimbab) abgefeiert. Das ist nicht unser Ding, und deshalb geht es jetzt endlich – nach jahrelangen Corona-Beschränkungen – Richtung Korea auf kulinarische Forschungsreise. Schon lange geplant, wollen wir im Land der Morgenstille auf den Spuren der ursprünglichen koreanischen Küche reisen, zu den Rezepten abseits vom Mainstream. Da wird es Vieles zu entdecken geben, was auch für die Küche in Europa einigermaßen interessant sein dürfte. Vielleicht abgewandelt, weil das eine oder andere Produkt in Europa nicht wächst, aber inspirierend für eine kulinarische bodenständige Ideenschmiede.
Kurz und gut, was wir eigentlich nur sagen wollen: das NaNum ist in den ersten zwei Aprilwochen geschlossen :)
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